Kontakt

 

Tierärztliche Praxis

für Pferde

 

Elke Ingwersen

prakt. Tierärztin

Sonnenhalde 40

D-72532 Gomadingen

 

Telefon

mobil   0176 / 625 172 38

 

E-Mail

kontakt@osteopathie-pferdepraxis.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pferdeosteopathie / Manuelle Therapie

 

Was versteht man unter Osteopathie?

Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab (os= Knochen, pathos= Leiden).

Die Osteopathie fällt unter den Überbegriff der sogenannten manuellen Therapie. Dabei handelt es sich um eine Behandlungsmethode, welche der Therapeut mit seinen Händen durchführt (lat. manus= Hand).

Sie kommt unter anderem bei Einschränkungen der natürlichen Beweglichkeit zum Einsatz. Durch spezielle Grifftechniken können bestimmte Funktionsstörungen des Bewegungsapparates (sogenannte "Blockierungen") behandelt werden.

Blockierungen von (Facetten-)Gelenken können primär, z. B. durch Stolpern, abrupte Bewegungen oder das Festliegen in der Box, aber auch sekundär, z. B. durch anhaltende Muskelverspannungen, den Gebrauch unpassender Ausrüstung oder sogar durch Funktionsstörungen innerer Organe, entstehen.

Ziele einer osteopathischen Behandlung sind

  • die uneingeschränkte Beweglichkeit des Körpers (Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit)
  • das freie Fließen aller Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit
  • die optimale Funktion aller Organe.

Eine osteopathische Behandlung besteht aus gezielten Handgriffen, mit denen Gelenke mobilisiert, also wieder besser beweglich gemacht werden können. 

Blockierungen werden so gelöst und die Beweglichkeit des betreffenden Bereiches verbessert.

Damit einher geht eine Verbesserung der Durchblutung sowie der nervalen Versorgung des behandelten Gebietes, was wiederum positive Auswirkungen auf den gesamten Körper (auch der inneren Organe) haben kann.

Ein entsprechendes Aufbautraining, welches auf die Lockerung und gezielte Kräftigung der "richtigen" Muskelgruppen abzielt, unterstützt die Nachhaltigkeit der Behandlung.

 

Wann kann eine osteopathische Untersuchung bzw. Behandlung sinnvoll sein?

Eine Untersuchung des Bewegungsapparates unter osteopathischen Gesichtspunkten kann bei verschiedenen Beschwerden Sinn machen.

Dazu gehören unter anderem

  • Rittigkeitsprobleme, Steifheit, Anlehnungsschwierigkeiten
  • Sattelzwang
  • Taktfehler
  • Ungeklärte Lahmheiten, Schrittverkürzung 
  • Veränderte Schweifhaltung
  • Berührungsempfindlichkeit, beispielsweise im Genick oder am Rücken
  • Unerklärliches Schwitzen, übermäßiges Nachschwitzen
  • Der Zustand nach Stürzen, Operationen und Geburten.

 

Wie läuft eine osteopathische Untersuchung bzw. Behandlung ab?

Einer osteopathischen Behandlung geht die ausführliche Untersuchung des Pferdes voraus. Dabei werden Muskeln und Gelenke einer eingehenden Funktionsüberprüfung unterzogen.

In meiner Praxis besteht die gesamte Untersuchung aus einer tierärztlichen Allgemeinuntersuchung, einer Lahmheitsuntersuchung bzw. Bewegungsanalyse sowie dem speziellen osteopathischen Untersuchungsgang. 

Eventuell festgestellte Blockierungen bzw. Bewegungseinschränkungen werden anschließend gezielt osteopathisch behandelt (mobilisiert) - bei Bedarf auch in Kombination mit weiteren Verfahren wie Akupunktur, Physiotherapie, Massagetechniken, Taping oder Neuraltherapie.

Abhängig vom vorliegenden Befund erhält der Besitzer eine Anleitung für das anschließende Aufbautraining.

Auch das Exterieur und die sogenannte natürliche Schiefe oder Händigkeit/Lateralität 

des Pferdes finden im Rahmen der Untersuchung Berücksichtigung, da diese das Gangbild ebenfalls beeinflussen.

Aufgrund der sogenannten Segmentalreflektorik kann durch die osteopathischen Mobilisationstechniken in bestimmten Fällen auch Einfluss auf die Funktion innerer Organe genommen werden. Als Ergänzung zur konventionellen Therapie kann so beispielsweise bei einem Magengeschwür eine nachhaltigere Verbesserung der Beschwerden erzielt werden. 

 

 

Wie lange dauert ein Termin in etwa und welche Vorbereitungen sind nötig?

Eine Untersuchung/Behandlung dauert je nach Umfang des Befundes in etwa eine bis eineinhalb Stunden. Um optimale Bedingungen für die Untersuchung zu schaffen, sollte sowohl weicher als auch harter, möglichst ebener Untergrund vorhanden sein (z. B. Reitplatzboden und Asphaltweg).

Stallhalfter, Longe und ggf. Sattel und Trense sollten zum Termin bereitliegen bzw. mitgebracht werden. In bestimmten Fällen kann auch das Vorreiten des Pferdes erforderlich werden.

 

 

 

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